Pressemitteilung: Nord- und Ostsyrien zu Solingen-Urteil

 

Im Prozess um den IS-Anschlag in Solingen wurde der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte beim Solinger Stadtfest im August 2024 3 Menschen erstochen und sich dabei auf die Terrororganisation „Islamischer Staat“ bezogen.

Khaled Davrisch, Repräsentant der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien in Deutschland, zum Urteil und der anhaltenden Gefahr durch den IS:

„Es ist gut, dass der Terror des IS in Deutschland juristisch so konsequent verfolgt wird. Denn der IS bleibt eine Gefahr.

Erst letzte Woche versuchten IS-Anhänger aus dem al Hol-Camp in Nord- und Ostsyrien auszubrechen. Dank der bewährten Zusammenarbeit in der internationalen Anti-IS-Koalition konnten die Kräfte der Selbstverwaltung den Ausbruch verhindern.

Die Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien engagiert sich weiterhin dafür, Anschläge des IS zu vereiteln, egal ob in Syrien, in Europa oder in Deutschland.“