Angriffe bedrohen die Lager al-Hol und Roj
Der Ko-Vorsitzende des Amtes für Vertriebenen- und Flüchtlingsangelegenheiten in der Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens, Sheikhmous Ahmed, warnte, dass der Krieg, mit dem die Region konfrontiert ist, den Weg für das Wiederaufleben des IS unter anderen Namen ebnet.
Er bekräftigte, dass die jüngsten Entwicklungen eine ernsthafte und direkte Bedrohung für die Lager in Nord- und Ostsyrien darstellen, insbesondere für das Lager al-Hol und das Lager Roj, in denen Tausende von Familien der Terrororganisation IS untergebracht sind.
Er fügte hinzu: „Die anhaltenden Militäroperationen von Milizen, die der Regierung in Damaskus nahestehen, drohen nicht nur die Sicherheit auf lokaler Ebene zu destabilisieren, sondern stellen angesichts der fragilen Sicherheitslage in den Lagern und Gefängnissen, in denen IS-Mitglieder festgehalten werden, auch eine Gefahr für den inneren Frieden und die regionale Stabilität dar. Dies könnte zu einer groß angelegten Sicherheitskrise führen, wie eine tickende Zeitbombe.“
Er merkte auch an, dass „diese gefährlichen Bedingungen zur Aussetzung oder vollständigen Einstellung der humanitären Maßnahmen internationaler Organisationen führen könnten, was das humanitäre Leid verschlimmern. Tausende von Zivilisten – insbesondere Frauen und Kinder – sind in Gefahr.“
